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Medikation in der häuslichen Pflege – (k)ein Problem?

04.12.2020
-
Lesedauer 2 Minuten
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Was pflegende Angehörige leisten

Viele Patienten und ältere Menschen werden zu Hause von ihren Angehörigen versorgt – das geht vom Einkaufen und Behördengängen über das Besorgen und Vorbereiten der benötigten Medikamente bis hin zur Pflege bettlägeriger Patienten. Die meisten Angehörigen sind nicht in Gesundheitsberufen ausgebildet, sondern leisten dies neben Familie und Beruf. Viele Patienten erhalten fünf oder mehr Medikamente gleichzeitig.

Das Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP) hat speziell zum Thema „Medikation in der häuslichen Pflege aus Sicht pflegender Angehörige“ interessante Einblicke veröffentlicht, die auf die wichtigsten Herausforderungen und mögliche Lösungsansätze hinweisen. Hierfür wurden mehr als 1.000 pflegende Angehörige in Deutschland befragt.

Aktuelle Situation in Deutschland

Menschen, deren pflegebedürftige Angehörige zu Hause regelmäßig auf mehr als ein Medikament angewiesen sind, sehen sich mit zahlreichen Herausforderungen konfrontiert. Dazu gehören neben dem Einlösen von Rezepten in der Apotheke auch die Information des Pflegebedürftigen über Einnahmehinweise und Nebenwirkungen und das „Stellen“ der Medikamente, z.B. in einem Medikamentenspender. Rund drei Viertel der Befragten übernehmen diese Aufgabe regelmäßig. Dabei sind oft auch mehrere Personen am Medikationsprozess beteiligt, was Missverständnisse und Irrtümer begünstigen kann. 77 Prozent der Befragten berichten von Problemen im Medikationsprozess.

Gleichzeitig sehen die pflegenden Angehörigen nicht nur in der Information des Patienten über die Medikation eine besondere Herausforderung, sondern auch in der Kontrolle, ob die Medikamente (richtig) eingenommen wurden. Auch müssen viele Pflegebedürftige ständig an die rechtzeitige Einnahme ihrer Medikamente erinnert werden. So wurden laut der Befragten Medikamente oft oder gelegentlich zum falschen Zeitpunkt eingenommen (36%), falsch dosiert (19%) oder konnten nicht eingenommen werden, da sie abgelaufen oder nicht auffindbar waren (22%). Dazu erklärt Dr. Ralf Suhr, Vorstandsvorsitzender des ZQP: „Es ist nicht trivial, Verantwortung für die richtige Medikamenteneinnahme zu tragen, zum Beispiel für Zeitpunkt und Dosis. Schwierig wird es insbesondere, wenn die pflegebedürftige Person vielleicht schlecht greifen oder schlucken kann, die Medikamente immer wieder vergisst oder nicht einnehmen möchte. Dadurch droht anhaltender Stress, der sich auch auf die Gesundheit der Angehörigen negativ auswirken kann.“

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Prävention von Medikationsfehlern

Medikationssicherheit ist ein relevanter Faktor für das Wohlergehen pflegebedürftiger Menschen. „Viele verschiedene Wirkstoffe, die über einen längeren Zeitraum genommen werden, erhöhen die Wahrscheinlichkeit dafür, dass unerwünschte Ereignisse oder Fehler in Bezug auf die Medikamente auftreten. So drohen unter anderem belastende oder schädigende Wechselwirkungen. Die Prävention von Medikamentenfehlern ist darum ein wichtiges Thema – gerade für das Gesundheitssystem einer Gesellschaft im demografischen Wandel“, heißt es bei der ZQP. Ein möglicher Lösungsansatz auch in der häuslichen Pflege kann die Nutzung patientenindividueller Blisterbeutel darstellen. Mit Arzneimittel-Blistern wird der Patient bzw. die pflegenden Angehörigen gewissermaßen durch die Therapie geführt. Automatisch konfektionierte, übersichtlich beschriftete Beutel sortieren die einzunehmenden Tabletten separat nach Tag und Einnahmezeit, sie lassen sich einfach öffnen und zudem einzeln darreichen. Medikationsfehler könnten so deutlich reduziert werden, gleichzeitig bietet sich mit einem solchen Service für die niedergelassene Apotheke die Möglichkeit, sich als Gesundheitsdienstleister vor Ort zu positionieren und ihre Beratungskompetenz und Kundenbindung auszubauen.

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