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Die Apotheke zur Marke machen: Interview mit Markus Prange

26.05.2021
-
Lesedauer 5 Minuten
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Interview mit Markus Prange, Visplay

„Vom Ort der Produkttransaktion hin zum Dienstleistungsfokus“ – Einer der sicher weiß, wie diese Transformation auch im Apothekenbereich gut gelingt, ist Markus Prange. Wir haben nachgefragt, wie die Apotheke vor Ort zum optisch wahrnehmbaren Kompetenz-Center herausgeputzt werden kann.

Herr Prange, was kann Visplay für die Apotheke tun? Bis heute haben sie doch viele Projekte speziell im Fashion Retail umgesetzt.

Markus Prange: Der Fashion Retail ist, was die Inszenierung und Flexibilität von Räumen und Produkten angeht, immer schon Vorreiter gewesen. Wir merken, dass Ansätze und Lösungen auch in anderen Bereichen deutlich an Relevanz gewinnen. Das fängt mit der schnellen Umpositionierung von Tablaren an, geht über die Elektrifizierung von Regal- und Wandstrukturen für Licht bis hin zu der Adaption von elektronischen Preisschildern, die sich unabhängig von Batterien den Strom aus unseren Stromführenden Systemen holen. Visplay bietet branchenspezielle Regal- und Tablarlösungen an, die ideal in das Apothekenumfeld passen.

Virtuelle Regale, virtuelle Wände, Boutique-Charakter und Automatisierung: Was passiert da gerade in der Welt der Apotheken?

Markus Prange: Das reine Rezeptgeschäft wird sich aufgrund diverser Änderungen in das Micro-Fulfillment-Center im Backoffice der Apotheke verlagern. Darum ist es umso wichtiger, dass die Apotheke vom Ort der Transaktion, also des Rezeptgeschäftes, hin zum Ort des Kompetenz-Centers entwickelt – und das auch optisch.

Apropos optisch: Warum glauben Sie, wird die Apotheke der Zukunft anders aussehen als heute?

Markus Prange: Weil sich Ansprüche, vor allen Dingen aus Kundensicht, verändern werden. Alles was man in einer klassischen Apotheke erwartet und an Sortiment voraussetzt, wird in den Hintergrund verschwinden. So schafft man Platz für Themen, die heute noch eine eher untergeordnete Rolle im Apothekenalltag spielen, wie beispielsweise Hautanalyse in Verbindung mit Beauty-Produkten etc. Dinge, die über den reinen Bedarf hinausgehen, für die der Kunde aber eine kompetente Beratung wünscht. Nicht zu vergessen: Die je nach Bedarf schnell einzurichtende Test- und Impfstation. Es ist die logische Konsequenz, dass sich der Raum auch entsprechend der neuen Anforderungen immer wieder anpassen muss, um anders aber weiterhin optimal zu funktionieren. Neben der Außenwahrnehmung sollte auch die Fläche eine deutlich hybridere Nutzung zulassen. Warum in der Offizin nicht den Mittelraum freiräumen und für ein Seminar oder Infoabend bestuhlen? Oder den Raum saisonabhängig auf ein spezielles Thema branden, um so auch nach außen hin als kompetenter Partner für dieses Thema wahrgenommen zu werden?

Visplay macht Regalsysteme: Warum braucht die Apotheke ein System? In welche Richtung geht das für die Apotheken?

Markus Prange: Wie schon angedeutet wird es in Zukunft noch viel wichtiger sein, den Raum und die Ware optisch ansprechend in Szene zu setzten. Nicht nur um auf Sortimentsveränderungen reagieren zu können, sondern auch um Fokusthemen entsprechend zu highlighten. Gutes Licht im Regal schafft einen optimalen Produktfokus. Elektronische Preisschilder, die schnell und mit wenig Aufwand angepasst werden können, sind genauso wichtig wie eine Klarheit im Raumkonzept – hier unterstützen unsere dezenten und zeitlosen Systeme ideal, sodass das Produkt im Vordergrund steht und nicht das Regal oder Warenträgersystem. Auch weitere digitale Medien wie z.B. Screens können flexibel immer wieder neu in der Offizin eingesetzt und über das System elektrifiziert werden.

Welche Rolle spielt in diesem Zusammenhang die Kundenführung/Laufwege, die durch Regale und Präsenter definiert werden?

Gerade eine gut und klar strukturierte Offizin, schafft Orientierung und den gewissen Wohlfühlfaktor. Ein Dschungel an Aufstellern in verschiedenen Größen, Farben und Wertigkeiten bewirkt eher das Gegenteil. Der Kunde sieht wortwörtlich vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr. Hier mit Highlight-Wänden und -flächen eine klare Kundenansprache und -führung zu gestalten ist umso erfolgversprechender.

Welche Aspekte sind aus Ihrer Sicht außerdem sehr wichtig?

Markus Prange: Man sollte darauf achten, dass alles, was für den Kunden den Raumeindruck ausmacht, mit überschaubarem Aufwand und Budget veränderbar ist. Damit meine ich nicht nur Farben und Oberflächen, sondern auch die Möglichkeit, Wegeführung und Zonierung immer wieder den aktuellen Bedürfnissen anpassen zu können. Nicht zu vergessen ist das Schaufenster, das auch außerhalb der Öffnungszeiten die Präsenz der Apotheke im physische Raum unterstreicht.

Die Leistungen der Apotheken sind aus Kundensicht im Kern austauschbar - oder nicht? Welche Relevanz haben die von Ihnen vorgestellten Ladenbaulösungen?

Markus Prange: Die Produkte sind in gewisser Weise austauschbar. Den Unterschied macht da sicher die kompetente Beratung zu den unterschiedlichsten Themen und die zweite, wichtige Meinung ergänzend der des Arztes. Diese Kompetenz sollte sich auch in der Architektur widerspiegeln. Hier haben wir diverse Lösungen, die diese Art des Raumeindrucks unterstützen. Ziel muss es sein, die eigene Apotheke – auch mittels visueller Wahrnehmung – zur Marke zu machen.

Mit welchen Investitionen ist zu rechnen?

Markus Prange: Wie so oft, ist das pauschal nicht so einfach zu beantworten. Aber eins ist recht sicher: Mit einer guten Systemstruktur von Visplay, ob an der Wand oder im Mittelraum, lassen sich, bezogen auf Veränderungen im Raum, Kosten sparen. Alle Systeme sind bei einem Aus-, Um- oder Neubau wiederzuverwenden. Das ist nicht nur nachhaltig, sondern spart auch Zeit und bares Geld.

Was raten Sie Apotheken in punkto Zukunftssicherung? Wie lassen sich Potenziale, die mit der Offizin-Gestaltung verbunden sind, erkennen?

Markus Prange: Ich würde immer auf eine flexible und nicht zwingend wandgebundene Infrastruktur setzten. Diese lässt sich auch zukünftigen Anforderungen an Raum und Produkten immer wieder anpassen. Mit Strom in der Regalstruktur hält man sich auch weitere Optionen in Richtung „digital“ offen. Aktuell für Licht, elektronische Preisschilder oder Monitore nutzbar, sind aber auch weitere Anwendungen, die Strom benötigen, zukünftig denkbar.

Was sollte der Leser über Visplay noch wissen?

Markus Prange: Alle Systeme sind zertifiziert, langlebig, nachbestellbar und bieten ein Höchstmaß an Flexibilität. Einfache auch beleuchtete Strukturen können auf unserer Internetseite www.visplay.com ganz einfach selbst konfiguriert werden. Die AR-Funktion bietet Ihnen darüber hinaus noch die Möglichkeit, das von Ihnen konfigurierte Regal via Handy oder Tablet virtuell in Ihren Raum zu stellen. Mit über 80 Jahren Erfahrung im Bereich der flexiblen Warenpräsentation, sind wir in vielen Dingen Vorreiter. Die Lösung, elektronische Preisschilder nachhaltig und ohne Batterie am Regal betreiben zu können, haben wir schon 2017 auf der Euroshop Messe vorgestellt.

Über den Autor

Markus Prange ist Visionär und Architektenversteher. Für Visplay (VitraGroup) leitet er die vertriebliche Ausrichtung seit 2009 in den Märkten Deutschland, Österreich und der Schweiz. Als gelernter Schreiner und langjähriger Selecta Vertriebsmanager hat er Ladenbau in allen Facetten erlebt und mitgestaltet. Seit einigen Jahren setzt er mit seinem Team auch erfolgreich Projekte im Health & Beauty Bereich um. Überall dort, wo sich Raum verändern bzw. auf eine geänderte Anforderung anpassen muss, sind Markus und sein Team die Sparringspartner von Architekten und Endkunden in den verschiedensten Bereichen des Retails.

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