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Die digitale Plattform des deutschen Gesundheitswesens

16.07.2020
-
Lesedauer 5 Minuten
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Ziemlich genau eine Woche ist jetzt seit dem Paukenschlag der Kooperation der „Big Six“ vergangen. Dabei haben die Gründer der pro AvO (BD Rowa, GEHE, Noventi, Sanacorp, Wort & Bild-Verlag) das geplante Joint-Venture mit PHOENIX als den Start der digitalen Plattform des deutschen Gesundheitswesens verkündet. Doch was steckt genau hinter dieser neuen Plattform?

Antonios Vonofakos, Geschäftsführer bei BD Rowa steht uns Rede & Antwort.

Herr Vonofakos, was muss ich mir genau unter einer digitalen Plattform des deutschen Gesundheitswesens vorstellen?

Ziel des gemeinsamen Joint-Ventures von pro AvO mit Phoenix ist es eine Plattform zu schaffen, die alle Leistungserbringer der Gesundheitsbranche einbindet. Das bedeutet, dass neben Apotheken, auch Ärzte, andere Heilberufler, Pflegedienste, Sanitätshäuser sowie Krankenkassen integriert werden.

Warum möchten Sie jetzt so viele Teilnehmer des Gesundheitswesens in der Plattform zusammenbringen?

Wir haben uns bei der Entwicklung unserer Lösung stets an den Bedürfnissen der Endkunden orientiert. Gerade in Zeiten von Covid-19 wurde noch einmal deutlich, was deren Wunsch ist: eine Verknüpfung aller Teilnehmer des Gesundheitswesens. So hat eine Kantar-Studie beispielsweise gezeigt, dass sich allein 36% der Deutschen eine bessere Arzt- und Apothekenkommunikation wünschen. Auch Trends wie Telepharmazie, Telemedizin und Telepflege gewinnen an Bedeutung. Hier können wir nicht wegschauen, sondern müssen uns zum Ziel setzen, diese Akteure im Sinne des Kunden miteinander zu verbinden.

Gehört dazu auch die Einbindung der Krankenkassen?

Die Einbindung der Krankenkassen ist essenziell für den Endkunden. Das fängt beispielsweise bei einfachen Dingen, wie der Übersendung einer Krankmeldung aus der Plattform an und geht dann weiter bis hin zur elektronischen Patientenakte (ePA), auf die er auf der Plattform persönlichen Zugriff hat.

Die Vision klingt sehr plausibel. Warum hat es vorher noch niemand gemacht?

Was einfach klingt, ist technisch eine große Herausforderung. Denn das für den Endkunden sichtbare Front-End, also die Plattform selbst, muss im Hintergrund mit allen eingesetzten Systemen im Back-End verknüpft werden. Dafür werden Schnittstellen zu den Arztsystemen, Warenwirtschaftssystemen und Abrechnungssystemen geschaffen. Wichtig ist uns dabei, dass die Daten sicher in Deutschland unter den strengen europäischen Datenschutzregulierungen  gespeichert werden und nur ein Austausch von Daten zwischen den Parteien in einem minimalen Umfang und im Rahmen der betrieblichen Notwendigkeit sowie der gesetzlichen Rahmenparameter erfolgt. Nur so können die vom Endkunden gewählten Leistungen auch sicher und schnell erbracht werden. Für diese Kombination brauchen wir starke Partner, mit denen wir diese Schnittstellen implementieren können.

Welche Rolle spielt BD Rowa bei apora und dem Joint-Venture mit Phoenix?

Viele verbinden uns klassischerweise mit Kommissionierautomaten. In den letzten Jahren haben wir aber unser Portfolio konsequent erweitert. Dazu gehören unsere digitalen Lösungen, Pickup-Terminals und auch unsere Schlauchbeutelverblisterung. Gleichzeitig haben wir neue Branchen erschlossen, wie beispielsweise den pharmazeutischen Großhandel, Tierärzte, dispensierende Ärzte, Krankenhäuser, Blisterzentren und mehr. Dabei zeichnet uns neben der Qualität unserer Hardware vor allen Dingen unsere Schnittstellenkompetenz aus. Wir bauen die Schnittstellen der Technologien, sei es Software oder Hardware, zu den eingesetzten Warenwirtschaften, Warenmanagementsystemen oder der Arztsoftware, und stellen diese danach anderen Marktpartnern zur Verfügung. Diese Expertise bringen wir auch in pro AvO und das neu gegründete Joint-Venture mit ein.

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