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FAQ eRezept: Fragen und Antworten rund um das Thema eRezept

15.07.2020
-
Lesedauer 8 Minuten
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Das eRezept kommt, aber wie?

Die Einführung des digitalen Rezeptwesens steht kurz bevor – das steht fest. Aktuell wird allerdings noch an den Rahmenbedingungen und der letzendlichen Umsetzungsstrategie gefeilt. Und so kommt es, dass auf der einen Seite immer wieder Fragezeichen über den Köpfen sowohl der Apotheker, PTA`s und PKA´s, als auch der Kunden wachsen. Auf der anderen Seite ändern sich auch jetzt noch Details. Hier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen – in der Apotheke und Ihrer Kunden.

Patient und eRezept: vom Arzt zur Apotheke

eRezept – was ist das eigentlich?

Das „e“ in eRezept steht für „elektronisch“. Gemeint ist ganz einfach die digitale Version des Rezeptblattes, das bisher von Arzt oder Heilberufler ausgestellt und durch den Patienten selbst in die Apotheke gebracht wurde. Diese Abläufe funktionieren in Zukunft digital und überwiegend automatisch.

Ist das eRezept sicher?

Ja, denn alle verarbeiteten Daten werden verschlüsselt hinterlegt. Die Übertragung der Informationen wird über die Telematikinfrastruktur (TI) der gematik (Gesellschaft für Telematikanwendungen der Gesundheitskarte) vorgenommen. Hier wird auf starke Sicherheitsmechanismen gesetzt und die Verschlüsselungsverfahren regelmäßig durch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik überprüft.

Wie werden die Rezeptinformationen an den Patienten übermittelt?

Das vom Arzt digital erzeugte Rezept wird durch einen Konnektor verschlüsselt und weitergegeben. Der Patient erhält via eines Token (Codes) Zugriff auf diese Daten. Der eRezept-Token wird ebenfalls benötigt, um die Apotheke seiner Wahl zu befähigen, auf dieses Rezept zuzugreifen.

Muss das Rezept bzw. der Code zwangsläufig in einer App gespeichert werden?

Nein, das Rezept kann neben der Speicherung in einer App auf dem Smartphone z.B. auch ausgedruckt werden.

Ist der Patient an eine Apotheke gebunden?

Nein, der Patient kann die Apotheke weiterhin frei wählen.

Welche Vorteile hat die Übertragung via App an eine Apotheke für den Patienten?

Durch die elektronische Übertragung des Rezeptes an die Apotheke kann der Patient direkt die Verfügbarkeit des Medikamentes prüfen bzw. die Apotheke kann gegebenenfalls einen Bestellprozess auslösen, eine Rezeptur oder den Auftrag vorbereiten. Darüber hinaus kann der Patient bei Verfügbarkeit des Medikamentes informiert werden. Wichtig: Das Medikament ist zu diesem Zeitpunkt aber lediglich reserviert und noch nicht gekauft.

Was ist der Unterschied zu einer App wie zum Beispiel pro AvO sie plant?

Plattformen, wie z.B. von der Initiative pro AvO geplant, haben den Vorteil, dass sie auch als Bestellplattform dienen. Das heißt der Patient kann hier direkt seinen Kaufvorgang abschließen. Das verhindert, dass es lediglich bei einer unverbindlichen Reservierung bleibt, und stärkt die Kundenbindung. Darüber hinaus wird der Kunde die Möglichkeit haben, das Medikament in der Apotheke abzuholen oder es sich an einen beliebigen Ort z.B. per Botendienst (je nach Gesetzeslage) oder Versanddienst liefern zu lassen (Voraussetzung ist eine Versandapotheken-Lizenz).

Gibt es weitere Vorteile für den Patienten?

Mit dem eRezept spart sich der Patient nicht nur womöglich überflüssige Wege in die Apotheke, sollte das gewünschte Medikament gerade nicht vorrätig sein. Die Digitalisierung des Rezeptwesens bietet noch zahlreiche weitere Chancen und Möglichkeiten für die Zukunft. Durch die TI sind zukünftig alle Akteure des Gesundheitswesens durch den sicheren Kommunikationskanal KOM-LE der gematik vernetzt. Das bedeutet, dass die Kommunikation der Behandelnden vereinfacht und beschleunigt wird. Die TI bietet den Patienten folgende optionale Anwendungen an: Notfalldaten-Management (NFDM) – Speicherung bestimmter wichtiger Daten, z. B. Organspendeausweis, aus der elektronischen Gesundheitskarte, die in der Notfallversorgung angewandt werden Elektronischer Medikationsplan (eMP) und Datenmanagement zu Überprüfung der Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTs): übernimmt das gesamte Medikamentenmanagement und erlaubt dem behandelnden Arzt und/oder Apotheker Einblick in die Medikamentenhistorie bzw. den aktuellen Einnahmestand. Diese Transparenz mindert Risiken wie Arzneimittelwechselwirkungen, Doppel- oder Fehlverordnungen. Auch die Abrechnung der verschriebenen Medikamente könnte sich durch das eRezept und das Vorliegen des digitalen Belegs vereinfachen und beschleunigen, denn die Krankenkassen sind ebenfalls in die TI angebunden.

Das eRezept in der Apotheke

Welche technische Ausstattung ist für die Apotheke generell notwendig?

Freigeschaltete Institutionskarte (SMC-B); Konnektor (inkl. VPN Zugangsdienst), E-Health Kartenterminal, ggf. Update für Apotheken AVS, Internetanschluss

Wie kommt das eRezept in die Apotheke?

Das digitale Dokument wird dem Patienten in der Arztpraxis oder durch die Telesprechstunde ausgestellt, über den Konnektor in die TI eingespeist und anschließend direkt im digitalen gematik-Speicher hinterlegt. Von dort aus bestimmt der Patient den weiteren Weg. Er lädt die Daten aus der App, wählt die präferierte Apotheke aus und sendet das eRezept entweder direkt online an die Apotheke, oder lässt die Rezeptdaten über einen Code vor Ort in der Apotheke auslesen. Je nach Funktionalität Ihrer Warenwirtschaft wird das Rezept nach der Übermittlung durch den Kunden dann in der Warenwirtschaft angezeigt. Oft kann es mit einem Klick in die Kasse übernommen werden.

Welche Chancen bietet das eRezept der Apotheke?

Schon seit einiger Zeit zeichnet sich der Trend hin zu digital ab – auch im Gesundheitswesen. Die Einführung des eRezepts ist der ideale Zeitpunkt, die Vor-Ort-Apotheke mit den Vorteilen von digitalen Lösungen zu verknüpfen und somit dem Wunsch der Kunden nach mehr Flexibilität entgegenzukommen.

Welche Vorteile habe ich durch ein Kommissioniersystem?

Durch ein Kommissioniersystem wird der Prozess der Medikamentenabgabe vollständig automatisiert. Der manuelle Aufwand entfällt komplett, da das Rezept nach der elektronischen Übermittlung von der Warenwirtschaft an den Automaten gegeben wird, der die Medikamente direkt auslagert oder im Automaten reserviert. Ebenfalls möglich ist die automatische Bestellung nicht vorrätiger Waren durch das Warenwirtschaftssystem. Ein zusätzliches Ausdrucken des Rezeptes oder ein Tablet zur Mitnahme an die Schubsäule ist nicht notwendig. BD Rowa Systeme haben die zusätzliche Möglichkeit, dass sie alle Medikamente, die auf einem Rezept stehen, in einem Auftrag greifen bzw. auslagern können.

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Einführung des eRezepts: Vorteile von Plattformen und Kommissionierautomaten

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Kann ich Medikamente direkt im Automaten reservieren?

Die Systeme von BD Rowa verfügen über die Funktion, der sogenannten Abholerverwaltung. Das heißt, wenn das Rezept vorher vom Kunden an die Apotheke übermittelt wurde, kann der Auftrag durch die Übertragung an den Automaten ebendort reserviert werden. Es ist keine manuelle Zwischenlagerung in einem Abholer-Regal notwendig. Vorteile sind weniger Arbeitsschritte, stets korrekte Warenbestände, eine hohe Anwendungssicherheit und Kundenzufriedenheit. Mit Hilfe des Automaten können reservierte Packungen, die nicht durch den Kunden abgeholt wurden, einfach in den aktuellen Warenbestand übernommen werden, ohne die Packung nochmals in die Hand zu nehmen. Dabei wird die Reservierung ganz einfach storniert und die Ware wieder freigegeben. Somit entfällt die langwierige Suche nach reservierten Packungen im Abholer-Regal, die nicht abgeholt wurden. Die Möglichkeit zur Implementierung der Abholerverwaltung/Reservierungsfunktion steht in Abhängigkeit Ihres Warenwirtschaftssystems.

Gibt es weitere Vorteile für die Apotheke?

Die Vor-Ort-Apotheke kann durch die Einführung des eRezepts in Kombination mit einem Kommissioniersystem weiter an Bedeutung gewinnen. Persönliche Beratung bei Gesundheitsfragen steht seitens der Kunden weiterhin an erster Stelle. Durch die Zeiteinsparung können Sie sich verstärkt auf diese wichtigen Dinge in Ihrer Apotheke konzentrieren. Mit dem BD Rowa Automaten schließen Sie den Kreis der Automatisierung und Digitalisierung Ihrer Apotheke und legen außerdem den Grundstein für weitere prozessoptimierende Schritte und Serviceangebote, wie z. B. einer Pick-Up-Lösung für Ihre Kunden.

Wird für die Übertragung und Auslagerung des Auftrages via eRezept eine besondere Schnittstelle am Kommissioniersystem benötigt?

Nein, die bestehende Schnittstelle von der Warenwirtschaft an den Automaten ist ausreichend.

Sind bereites alle Details zu Einführung und Umgang mit dem eRezept fixiert?

Nein. Die endgültige Umsetzungsstrategie ist noch nicht final definiert. Deshalb halten wir alle Informationen aktuell. So bleiben Sie auf dem neuesten Stand und sind optimal vorbereitet.

Hier finden Sie weitere News zum Thema eRezept und Optimierung Ihrer Apotheke!

 

Stand: 06.07.2020

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